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Akademienvorhaben »Uwe Johnson-Werkausgabe«

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat das Projekt »Uwe Johnson-Werkausgabe. Eine historisch-kritische Edition der Werke, Schriften und Briefe Uwe Johnsons« als Vorhaben in das Akademienprogramm aufgenommen.

Dank der gemeinsamen Bemühungen von Universität Rostock, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Uwe Johnson-Gesellschaft wird das Uwe Johnson-Archiv damit die Basis für eine historisch-kritische Gesamtedition. In Rostock soll in den kommenden 24 Jahren neben einer Buchausgabe auch eine Digitale Edition der Werke, Schriften und Briefe entstehen. Mit Uwe Johnson wird erstmals ein Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in das Förderprogramm der Akademien aufgenommen.

Hier finden Sie die Pressemeldung der BBAW


Springschool »Digitale Editionen – Grundlagenvermittlung« in Rostock

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Dokumentologie und Editorik e.V. (IDE) veranstalten die Uwe Johnson-Forschungsstelle und die Universitätsbibliothek Rostock vom 10. bis 14. März 2014 einen Workshop zu den Grundlagen und Methoden digitaler Editionen.

Seit 2008 organisiert das IDE regelmäßig Workshops zu theoretischen und vor allem praktischen Fragestellungen beim Einsatz moderner IT-Technologien in den Geisteswissenschaften. An der diesjährigen Spring School nehmen 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete von der Universität Rostock und aus ganz Deutschland teil. Während der fünftägigen Schulung werden Grundkenntnisse zur Auszeichnungssprache XML sowie den Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) vermittelt und in Übungen am Beispiel der jeweiligen Editionsprojekte der Teilnehmer praktisch umgesetzt. Möglich wird das durch eine intensive und individuelle Betreuung, die die Workshops des IDE besonders auszeichnet.

Ein Höhepunkt dieser Woche ist der Gastvortrag von Elisabeth Burr von der Universität Leipzig. Sie ist Vorstandsmitglied der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) und wird am 10. März von 16.45 Uhr bis 18.15 Uhr in Raum 013 der Bereichsbibliohtek Südstadt über Digitale Editionen und den Status von Sprachen referieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Ausführungen von Elisabeth Burr zu folgen.


Uwe Johnsons Bibliothek vollständig erschlossen

Am 1. Februar 2013 begannen Mitarbeiterinnen der Universitätsbibliothek Rostock in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle die Arbeits- und die Privatbibliothek Uwe Johnsons im Onlinekatalog des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes zu erfassen.

Nur wenige Monate nach der feierlichen Eröffnung des Uwe Johnson-Archivs Rostock ist dieses vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern geförderte Erschließungsprojekt erfolgreich abgeschlossen: Die Bibliothek Uwe Johnsons ist für die weltweite Forschung im Onlinekatalog sichtbar.

In der Bibliothek lassen sich etliche Spuren von Uwe Johnson Arbeit finden. Er hat Lesezeichen hinterlassen, in Buchdeckeln Seitenzahlen von Stellen notiert, die ihn besonders interessierten, und seine Bücher mit Zeitungsausschnitten, Notizzetteln, Briefen und Fotos angereichert. Widmungen und Einlagen in den Büchern machen häufig Beziehungen zu anderen Personen, vor allem zu Schriftstellerkollegen wie Günter Grass oder Walter Kempowski, sichtbar. Die mehr als 8.500 Bände umfassende Büchersammlung ist eine wichtige Grundlage für die Forschung zu Leben und Werk Johnsons und wird von der Uwe Johnson-Forschungsstelle für die Erarbeitung einer wissenschaftlichen Edition der Werke des Autors ausgewertet.

 

Onlinezugriff:

Zur Bibliothek Uwe Johnsons im Onlinekatalog der Universitätsbibliothek Rostock gelangen Sie hier.


Uwe Johnson-Archiv eröffnet

Ein Jahr, nachdem das Uwe Johnson-Archiv an die Universität Rostock gekommen ist, wurde es am 17. Oktober 2013 eröffnet. Damit ist das Archiv der Forschung wieder zugänglich. Wie wir aus den Erkundigungen des letzten Jahres wissen, warten weltweit viele Forscher und Interessierte bereits darauf, in Rostock mit den Beständen zu arbeiten.

Die neu eingerichtete Uwe Johnson-Forschungsstelle und die Universitätsbibliothek haben in den vergangenen 12 Monaten gemeinsam die Voraussetzungen dafür geschaffen, das Archiv der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stellen zu können. Die Forschungsstelle hat einen Überblick über den Umfang und die Beschaffenheit der Manuskripte, Briefe und weiteren Archivalien erarbeitet und die Bestände vollständig dokumentiert. Die Universitätsbibliothek hat die Katalogisierung von Uwe Johnsons Bibliothek zum Ende des  vergangenen Jahres abgeschlossen. Alle juristischen und organisatorischen Voraussetzungen für den Betrieb des Archivs sind gewährleistet.

Dieser große Schritt wurde mit einer Feierstunde an der Universität begangen. Der Rektor der Universität Rostock, Prof. Wolfgang Schareck, hat den ersten Benutzungsantrag ausgefüllt, Dr. Michaela Selling, die amtierende Kultursenatorin der Hansestadt Rostock, den zweiten. Universität und Stadt symbolisieren auf diese Weise die gemeinsame Verantwortung für das Erbe Uwe Johnsons.

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